KONZEPT

Systemische Tradition trifft aktuelle Erkenntnisse.

Unsere Arbeit verbindet systemisch-konstruktivistische, hypnotherapeutische und lösungsorientierte Ansätze mit aktuellen Erkenntnissen aus Psychotherapie, Bindungs- und Stressforschung sowie der Arbeit mit inneren Anteilen.

Menschen im Kontext verstehen

Systemisches Denken richtet den Blick nicht isoliert auf einzelne Symptome oder vermeintliche Defizite, sondern auf Beziehungen, Wechselwirkungen, Bedeutungen und die jeweiligen Lebenskontexte. Verhalten wird dabei als nachvollziehbare Antwort auf bisherige Erfahrungen, Anforderungen und Lösungsversuche verstanden.

Diese Perspektive ermöglicht es, vorhandene Kompetenzen und Ressourcen sichtbar zu machen und neue Handlungsspielräume zu eröffnen.

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Systemisch-konstruktivistische Grundlage

Unsere Arbeit ist geprägt durch die Palo-Alto-Gruppe mit Paul Watzlawick, Jay Haley und Virginia Satir sowie durch die Heidelberger Schule mit Helm Stierlin, Gunther Schmidt, Fritz B. Simon und Arnold Retzer.

Im Zentrum stehen Wechselwirkungen, unterschiedliche Wirklichkeitskonstruktionen, Beziehungsmuster und die Frage, welche neuen Perspektiven in einer konkreten Situation hilfreich werden können.

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Hypnotherapeutisch und lösungsorientiert

Erickson’sche Hypnotherapie und die lösungsorientierte Kurzzeittherapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg erweitern den systemischen Ansatz um eine konsequente Orientierung an Ressourcen, Ausnahmen und hilfreichen inneren Zuständen.

Statt Probleme immer weiter zu analysieren, interessiert uns insbesondere, was bereits funktioniert, welche Fähigkeiten verfügbar sind und wie diese gezielt genutzt werden können.

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Psychotherapie, Bindung und Stressregulation

Ergänzend beziehen wir aktuelle Erkenntnisse aus der Traumaforschung, Bindungsforschung und Stressregulation ein. Dazu gehören insbesondere Arbeiten von Bessel van der Kolk, Janina Fisher und Stephen Porges.

Diese Perspektiven unterstützen ein differenziertes Verständnis dafür, wie belastende Erfahrungen, Beziehungserfahrungen und körperliche Stressreaktionen miteinander verbunden sein können.

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Arbeit mit inneren Anteilen

Die Arbeit mit inneren Anteilen – etwa in der Ego State Therapie, im Internal Family Systems Model und bei Janina Fisher – eröffnet einen respektvollen Zugang zu unterschiedlichen inneren Reaktionsweisen.

Auch widersprüchliche oder belastende Seiten eines Menschen werden nicht bekämpft oder abgewertet, sondern in ihrer Funktion verstanden und in einen konstruktiven inneren Dialog einbezogen.

GRUNDHALTUNG

Wertschätzend, ressourcenorientiert und auf Augenhöhe.

  • Respekt und Wertschätzung in der Begegnung.
  • Lösungs- und kompetenzorientiertes Denken und Handeln.
  • Probleme und Symptome werden auch als Ergebnisse bisheriger Lösungsversuche verstanden.
  • Klient:innen verfügen über wertvolle innere und äussere Ressourcen.
  • Ziel ist die Erweiterung von Perspektiven und Handlungsspielräumen.
POSITION

Gegen vorschnelle Reduktion und Pathologisierung.

Wir distanzieren uns von der Biologisierung oder Medizinalisierung menschlicher Probleme, von der Individualisierung sozialer Schwierigkeiten sowie einer Ökonomisierung des menschlichen Daseins.

Psychische und zwischenmenschliche Schwierigkeiten verstehen wir grundsätzlich im Zusammenhang mit individuellen Erfahrungen, Beziehungen und gesellschaftlichen Kontexten.

WEITERBILDUNG

Wissen wird erst wertvoll, wenn es in der Praxis nutzbar wird.

Unsere Weiterbildungen verbinden fachlich fundiertes Wissen mit konkretem therapeutischem und beraterischem Handeln. Theoretische Konzepte werden deshalb immer mit praktischen Übungen, Fallbeispielen, Reflexion und dem Transfer in den eigenen Berufsalltag verbunden.