WEITERBILDUNG · 2026

Von der Ego-State-Therapie zur Arbeit mit Selbstanteilen

TERMIN10.–11. September 2026 · Donnerstag/Freitag
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Kurzbeschreibung

In vielen therapeutischen Ansätzen wird mit inneren Anteilen gearbeitet – etwa in der Ego-State-Therapie, im Internal Family Systems Model (IFS) oder anderen Teilemodellen. Gemeinsam ist diesen Ansätzen die Grundannahme, dass jeder Mensch über unterschiedliche Persönlichkeitsanteile verfügt, die sich situationsabhängig zeigen und unterschiedliche Funktionen übernehmen.

In diesem Seminar setzen wir uns mit der Entstehung von Selbstanteilen sowie mit den theoretischen Grundlagen der Arbeit mit Anteilen auseinander. Die Teilnehmenden lernen zentrale Konzepte, therapeutische Haltungen und bewährte Techniken kennen, die sich in der Praxis bewährt haben. Neben der Ego-State-Theorie fliessen insbesondere das Internal Family Systems Model (IFS) nach Richard C. Schwartz sowie der Ansatz von Janina Fisher in die Gestaltung des Seminars ein.

Seminarinhalte

  • Theoretische Grundlagen der Arbeit mit Selbstanteilen
  • Entstehung, Entwicklung und Funktion von Selbstanteilen
  • Therapeutische Haltung und Zielsetzungen in der Arbeit mit Anteilen
  • Typologie und «Landkarte» unterschiedlicher Anteile
  • Zentrale Strategien und praktische Vorgehensweisen in der therapeutischen Arbeit

Methodik

  • Vermittlung theoretischer Grundlagen
  • Kurzdemonstrationen zentraler Interventionen
  • Möglichkeiten zur Selbsterfahrung und Reflexion
  • Raum für Fragen sowie den Transfer in die eigene berufliche Praxis

Organisatorische Angaben

Termin: 10.–11. September 2026 · Donnerstag/Freitag

Kurszeiten: 9.00–16.45 Uhr (16 Lektionen à 45 Minuten)

Leitung: Dr. René Hess

Teilnehmer:innen: max. 20 Teilnehmer:innen

Ort: Kramgasse 10, 3011 Bern

Teilnahmegebühr: CHF 540.–